
Die private Krankenversicherung (PKV) kann für Beamte, gut verdienende Angestellte, Selbstständige und Studenten eine attraktive Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sein.
Vor allem bei BU-, Kranken- oder Lebensversicherungen sollte vorher geprüft werden, ob der Versicherer aufgrund Ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte Versicherungsschutz anbieten würde. Eine Ablehnung oder Erschwerung kann bei späteren Anträgen relevant werden und die Suche nach Versicherungsschutz erschweren.
Abhilfe schafft eine anonyme Risikovoranfrage: Dabei werden Ihre Gesundheitsangaben zunächst ohne Namensnennung und ohne formellen Antrag beim Versicherer geprüft. So lässt sich vorab klären, ob Versicherungsschutz möglich ist und ob beispielsweise ein Risikozuschlag oder Leistungsausschluss erforderlich wäre.
Erst wenn das Ergebnis passt, sollte der eigentliche Antrag gestellt werden.
Die private Krankenversicherung (PKV) bietet – je nach Tarif – ein Leistungsspektrum, das häufig über die Mindeststandards der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hinausgeht. Ein entscheidender Vorteil ist die bevorzugte Behandlung durch Ärzte und Zahnärzte, da private Versicherer oft höhere Erstattungssätze für medizinische Leistungen zahlen. Zu den weiteren Vorteilen gehören die freie Arztwahl, die volle Kostenerstattung und eine bevorzugte Behandlung im Krankenhaus, etwa durch Chefarztbetreuung oder die Unterbringung im Einzel- oder Zweibettzimmer.
Ein großer Pluspunkt der PKV ist ihre Flexibilität: Versicherte können durch die Wahl eines individuellen Leistungspakets den Beitrag aktiv mitbestimmen. Insbesondere für gutverdienende Singles, kinderlose Paare und Selbstständige kann die PKV sogar preiswerter sein als die GKV. Kein Wunder also, dass bereits etwa jeder zehnte Deutsche privat versichert ist.

Die PKV steht Selbstständigen, Freiberuflern, Beamten und Arbeitnehmern offen. Selbstständige und Freiberufler können sich unabhängig von ihrem Einkommen privat versichern. Arbeitnehmer hingegen müssen ein jährliches Bruttoeinkommen über der Versicherungspflichtgrenze von 84.600 Euro (Stand 2027) vorweisen, um in die PKV wechseln zu dürfen. Beamte und Beihilfeberechtigte wie Richter oder Abgeordnete sind häufig privat versichert, da die Kombination aus PKV und Beihilfe für sie finanziell besonders attraktiv ist.
Leistungen der Privaten
Die private Krankenversicherung bietet ein breites Spektrum an hochwertigen Leistungen, die weit über das hinausgehen, was die gesetzliche Kasse abdeckt. Zu den Vorteilen zählen unter anderem:
Sie bestimmen den Beitrag
Die Höhe der Beiträge in der PKV hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der gewählte Tarif, das Alter, der Gesundheitszustand und die Höhe der Selbstbeteiligung. Junge, gesunde Selbstständige können von besonders günstigen Einstiegsprämien profitieren. Wer bereit ist, einen Teil der Krankheitskosten selbst zu übernehmen, kann zusätzlich sparen. Außerdem bieten viele Versicherer Rückerstattungen an, wenn keine Leistungen in Anspruch genommen wurden.
Vor Abschluss einer PKV ist ein Gesundheitscheck erforderlich, bei dem Vorerkrankungen offengelegt werden müssen. Falsche Angaben können den Versicherungsschutz gefährden, daher ist Ehrlichkeit besonders wichtig.
Wenn Sie sich entschlossen haben, in die private Krankenversicherung zu wechseln, stehen Sie einer Vielzahl von Anbietern mit einer großen Zahl von Produkten und Tarifen gegenüber.
Der Online-Abschluss einer privaten Krankenversicherung ohne fachkundige Beratung ist allerdings nicht zu empfehlen: Das Thema ist komplex, es gilt viele Details zu beachten.
In unserer Beratung finden wir gemeinsam heraus, welcher Anbieter und Tarif am besten zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passt. Denn die richtige Wahl hängt von vielen Faktoren ab – unter anderem von Alter, Gesundheitszustand, gewünschtem Leistungsumfang und persönlicher Situation. Zudem analysieren wir mit Ihnen zusammen die verschiedenen Vor- und Nachteile der jeweiligen Gesellschaften.

Aufgrund steigender Gesundheitskosten können auch in der PKV die Beiträge mit der Zeit ansteigen. Um im Alter finanzielle Stabilität zu gewährleisten, wird ein Teil der Beiträge zwischen dem 21. und 60. Lebensjahr in eine Altersrückstellung investiert. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Wahl eines Beitragsentlastungstarifes, der die Beiträge im Alter garantiert reduziert. Untersuchtungen zeigen zudem, dass die Beitragsentwicklung in der PKV in der Vergangenheit geringer ausgefallen ist als in der Privaten Krankenversicherung.
Angestellte können nur unter bestimmten Voraussetzungen in die Private Krankenversicherung wechseln. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass das regelmäßige Jahresbruttoeinkommen die jeweils geltende Jahresarbeitsentgeltgrenze (Versicherungspflichtgrenze) überschreitet. Für 2027 ist eine Grenze von 84.600 € jährlich vorgesehen.
Angestellte mit einem Einkommen oberhalb dieser Grenze können sich freiwillig gesetzlich oder privat krankenversichern. In der GKV wird der Beitrag dabei nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze berechnet; bei hohen Einkommen fällt entsprechend der maximale Arbeitnehmeranteil an.
Ein Wechsel in die Private Krankenversicherung kann – abhängig von der persönlichen Situation und dem gewählten Tarif – mit einem niedrigeren Beitrag und gleichzeitig umfangreicheren Leistungen verbunden sein.
Selbstständige tragen die Beiträge für ihre Krankenversicherung grundsätzlich vollständig selbst. Ein Wechsel in die Private Krankenversicherung kann daher – abhängig von der persönlichen Situation – zu einer deutlichen Beitragsersparnis führen und gleichzeitig umfangreichere Leistungen ermöglichen.
Gerade für Selbstständige ist es wichtig, im Krankheitsfall schnell wieder arbeitsfähig zu sein. Daher können auch kurze Wartezeiten auf Arzttermine und eine schnelle medizinische Versorgung ein wichtiger Aspekt bei der Wahl des passenden Krankenversicherungsschutzes sein.

Die private Krankenversicherung (PKV) kann für Beamte, gut verdienende Angestellte, Selbstständige und Studenten eine attraktive Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sein.
Vor allem bei BU-, Kranken- oder Lebensversicherungen sollte vorher geprüft werden, ob der Versicherer aufgrund Ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte Versicherungsschutz anbieten würde. Eine Ablehnung oder Erschwerung kann bei späteren Anträgen relevant werden und die Suche nach Versicherungsschutz erschweren.
Abhilfe schafft eine anonyme Risikovoranfrage: Dabei werden Ihre Gesundheitsangaben zunächst ohne Namensnennung und ohne formellen Antrag beim Versicherer geprüft. So lässt sich vorab klären, ob Versicherungsschutz möglich ist und ob beispielsweise ein Risikozuschlag oder Leistungsausschluss erforderlich wäre.
Erst wenn das Ergebnis passt, sollte der eigentliche Antrag gestellt werden.
Die private Krankenversicherung (PKV) bietet – je nach Tarif – ein Leistungsspektrum, das häufig über die Mindeststandards der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hinausgeht. Ein entscheidender Vorteil ist die bevorzugte Behandlung durch Ärzte und Zahnärzte, da private Versicherer oft höhere Erstattungssätze für medizinische Leistungen zahlen. Zu den weiteren Vorteilen gehören die freie Arztwahl, die volle Kostenerstattung und eine bevorzugte Behandlung im Krankenhaus, etwa durch Chefarztbetreuung oder die Unterbringung im Einzel- oder Zweibettzimmer.
Ein großer Pluspunkt der PKV ist ihre Flexibilität: Versicherte können durch die Wahl eines individuellen Leistungspakets den Beitrag aktiv mitbestimmen. Insbesondere für gutverdienende Singles, kinderlose Paare und Selbstständige kann die PKV sogar preiswerter sein als die GKV. Kein Wunder also, dass bereits etwa jeder zehnte Deutsche privat versichert ist.

Die PKV steht Selbstständigen, Freiberuflern, Beamten und Arbeitnehmern offen. Selbstständige und Freiberufler können sich unabhängig von ihrem Einkommen privat versichern. Arbeitnehmer hingegen müssen ein jährliches Bruttoeinkommen über der Versicherungspflichtgrenze von 84.600 Euro (Stand 2027) vorweisen, um in die PKV wechseln zu dürfen. Beamte und Beihilfeberechtigte wie Richter oder Abgeordnete sind häufig privat versichert, da die Kombination aus PKV und Beihilfe für sie finanziell besonders attraktiv ist.
Leistungen der Privaten
Die private Krankenversicherung bietet ein breites Spektrum an hochwertigen Leistungen, die weit über das hinausgehen, was die gesetzliche Kasse abdeckt. Zu den Vorteilen zählen unter anderem:
Sie bestimmen den Beitrag
Die Höhe der Beiträge in der PKV hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der gewählte Tarif, das Alter, der Gesundheitszustand und die Höhe der Selbstbeteiligung. Junge, gesunde Selbstständige können von besonders günstigen Einstiegsprämien profitieren. Wer bereit ist, einen Teil der Krankheitskosten selbst zu übernehmen, kann zusätzlich sparen. Außerdem bieten viele Versicherer Rückerstattungen an, wenn keine Leistungen in Anspruch genommen wurden.
Vor Abschluss einer PKV ist ein Gesundheitscheck erforderlich, bei dem Vorerkrankungen offengelegt werden müssen. Falsche Angaben können den Versicherungsschutz gefährden, daher ist Ehrlichkeit besonders wichtig.
Wenn Sie sich entschlossen haben, in die private Krankenversicherung zu wechseln, stehen Sie einer Vielzahl von Anbietern mit einer großen Zahl von Produkten und Tarifen gegenüber.
Der Online-Abschluss einer privaten Krankenversicherung ohne fachkundige Beratung ist allerdings nicht zu empfehlen: Das Thema ist komplex, es gilt viele Details zu beachten.
In unserer Beratung finden wir gemeinsam heraus, welcher Anbieter und Tarif am besten zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passt. Denn die richtige Wahl hängt von vielen Faktoren ab – unter anderem von Alter, Gesundheitszustand, gewünschtem Leistungsumfang und persönlicher Situation. Zudem analysieren wir mit Ihnen zusammen die verschiedenen Vor- und Nachteile der jeweiligen Gesellschaften.

Aufgrund steigender Gesundheitskosten können auch in der PKV die Beiträge mit der Zeit ansteigen. Um im Alter finanzielle Stabilität zu gewährleisten, wird ein Teil der Beiträge zwischen dem 21. und 60. Lebensjahr in eine Altersrückstellung investiert. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Wahl eines Beitragsentlastungstarifes, der die Beiträge im Alter garantiert reduziert. Untersuchtungen zeigen zudem, dass die Beitragsentwicklung in der PKV in der Vergangenheit geringer ausgefallen ist als in der Privaten Krankenversicherung.
Angestellte können nur unter bestimmten Voraussetzungen in die Private Krankenversicherung wechseln. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass das regelmäßige Jahresbruttoeinkommen die jeweils geltende Jahresarbeitsentgeltgrenze (Versicherungspflichtgrenze) überschreitet. Für 2027 ist eine Grenze von 84.600 € jährlich vorgesehen.
Angestellte mit einem Einkommen oberhalb dieser Grenze können sich freiwillig gesetzlich oder privat krankenversichern. In der GKV wird der Beitrag dabei nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze berechnet; bei hohen Einkommen fällt entsprechend der maximale Arbeitnehmeranteil an.
Ein Wechsel in die Private Krankenversicherung kann – abhängig von der persönlichen Situation und dem gewählten Tarif – mit einem niedrigeren Beitrag und gleichzeitig umfangreicheren Leistungen verbunden sein.
Selbstständige tragen die Beiträge für ihre Krankenversicherung grundsätzlich vollständig selbst. Ein Wechsel in die Private Krankenversicherung kann daher – abhängig von der persönlichen Situation – zu einer deutlichen Beitragsersparnis führen und gleichzeitig umfangreichere Leistungen ermöglichen.
Gerade für Selbstständige ist es wichtig, im Krankheitsfall schnell wieder arbeitsfähig zu sein. Daher können auch kurze Wartezeiten auf Arzttermine und eine schnelle medizinische Versorgung ein wichtiger Aspekt bei der Wahl des passenden Krankenversicherungsschutzes sein.

Lucas Lamar
Spezialist Private Krankenversicherung