Niemand denkt gern darüber nach. Aber was würde passieren, wenn Sie morgen nicht mehr da wären? Wer zahlt die Raten für das Haus? Wie kommt Ihre Familie über die Runden, wenn Ihr Einkommen plötzlich fehlt? Die Risikolebensversicherung gibt darauf eine klare Antwort: Sie zahlt im Todesfall die vereinbarte Summe an Ihre Liebsten aus. Schnell, steuerlich meist unkompliziert und zu einem Beitrag, der in keinem Verhältnis zur Absicherung steht.
Sie legen eine Versicherungssumme und eine Laufzeit fest. Stirbt die versicherte Person während der Laufzeit, erhalten die Bezugsberechtigten die volle Summe, also zum Beispiel Ehepartner, Lebensgefährte, Kinder oder ein Geschäftspartner. Es handelt sich um reinen Risikoschutz ohne Sparanteil. Genau deshalb ist sie so günstig: Je nach Alter, Gesundheitszustand, Laufzeit und Summe liegen die Beiträge häufig im niedrigen zweistelligen Eurobereich pro Monat.
Familien mit Kindern. Fällt ein Verdiener weg, muss der andere Miete, Lebenshaltung und Kinderbetreuung allein stemmen. Die Versicherungssumme verschafft Ihrer Familie Luft, damit sie ihr Leben nicht sofort umkrempeln muss.

Bauherren und Immobilienbesitzer. Eine Baufinanzierung läuft oft 20 bis 30 Jahre. Bei Ihrem Tod bleibt der Kredit bestehen. Mit einer Risikolebensversicherung sorgen Sie dafür, dass Ihre Familie im Haus bleiben kann, statt es verkaufen zu müssen.
Unverheiratete Paare. Ohne Trauschein gibt es keine gesetzliche Absicherung des Partners. Eine Risikolebensversicherung mit dem Partner als Bezugsberechtigtem schließt diese Lücke.
Selbstständige und Unternehmer. Firmenkredite, Geschäftspartner, Mitarbeiter: Die Absicherung schützt Ihren Betrieb und Ihre Familie gleichermaßen.
Mit jedem Lebensjahr und jeder Vorerkrankung wird der Schutz teurer, manchmal sogar schwer erhältlich. Wer früh abschließt, sichert sich günstige Beiträge für die gesamte Laufzeit. Bei besonderen Lebensereignissen wie Hochzeit, Nachwuchs oder Immobilienkauf sollten Sie den Schutz ohnehin überprüfen.
In einem kostenlosen und unverbindlichen Beratungsgespräch ermitteln wir Ihren Bedarf, vergleichen die passenden Tarife und zeigen Ihnen, was Ihre Familie wirklich braucht.
Eine Risikolebensversicherung schützt Angehörige oder andere bezugsberechtigte Personen finanziell für den Fall, dass die versicherte Person während der Vertragslaufzeit stirbt.
Im Todesfall zahlt der Versicherer die vereinbarte Versicherungssumme an die begünstigten Personen aus.
Im Gegensatz zu einer kapitalbildenden Lebensversicherung dient die Risikolebensversicherung ausschließlich dem Todesfallschutz. Es wird kein Sparvermögen aufgebaut.
Bei Vertragsabschluss werden insbesondere die Versicherungssumme und Laufzeit festgelegt.
Stirbt die versicherte Person während der vereinbarten Laufzeit, wird die Versicherungssumme an die Bezugsberechtigten ausgezahlt.
Überlebt die versicherte Person die Laufzeit, endet der Vertrag bei einer klassischen Risikolebensversicherung ohne Auszahlung.
Eine Risikolebensversicherung kann insbesondere sinnvoll sein, wenn andere Personen finanziell vom Einkommen der versicherten Person abhängig sind.
Typische Situationen sind:
Besonders wichtig kann die Absicherung sein, wenn der Tod einer Person zu einer erheblichen finanziellen Belastung für die Hinterbliebenen führen würde.
Für Familien mit Kindern kann eine Risikolebensversicherung eine wichtige finanzielle Absicherung darstellen.
Fällt ein Einkommen durch den Tod eines Elternteils weg, müssen beispielsweise weiterhin Kosten für Wohnen, Lebenshaltung und Kinderbetreuung finanziert werden.
Die Versicherungssumme kann den Hinterbliebenen finanzielle Zeit und Sicherheit verschaffen.
Auch unverheiratete Paare können von einer Risikolebensversicherung profitieren.
Gerade wenn beide Partner gemeinsam eine Immobilie finanzieren oder ein Partner finanziell vom Einkommen des anderen abhängig ist, kann eine Absicherung sinnvoll sein.
Dabei sollte insbesondere auf die Bezugsberechtigung und steuerliche Gestaltung geachtet werden.
Eine Risikolebensversicherung kann dazu dienen, eine Baufinanzierung im Todesfall abzusichern.
Stirbt ein Darlehensnehmer, bleibt die Restschuld des Kredits grundsätzlich bestehen. Die Auszahlung der Versicherung kann dazu beitragen, die verbleibende Finanzierung zu bedienen und den Hinterbliebenen die Immobilie zu erhalten.
Für die Absicherung eines Darlehens kann beispielsweise eine fallende Versicherungssumme sinnvoll sein.
Die passende Versicherungssumme hängt von der persönlichen finanziellen Situation ab.
Berücksichtigt werden sollten beispielsweise:
Bei einer Familie sollte daher nicht nur die bestehende Kreditsumme betrachtet werden. Auch der langfristige Einkommensausfall kann berücksichtigt werden.
Die Laufzeit sollte sich am Zeitraum orientieren, in dem eine finanzielle Absicherung benötigt wird.
Bei einer Baufinanzierung kann die Laufzeit beispielsweise an die Finanzierung angepasst werden. Bei Familien kann es sinnvoll sein, den Zeitraum bis zu einer finanziellen Selbstständigkeit der Kinder zu berücksichtigen.
Die optimale Laufzeit ist daher individuell.
Bei einer konstanten Risikolebensversicherung bleibt die vereinbarte Versicherungssumme während der gesamten Laufzeit gleich.
Beispielsweise würden bei einer Versicherungssumme von 500.000 Euro während der gesamten Vertragslaufzeit 500.000 Euro ausgezahlt, wenn die versicherte Person innerhalb der Laufzeit stirbt.
Diese Variante kann insbesondere zur langfristigen Absicherung einer Familie geeignet sein.
Bei einer fallenden Risikolebensversicherung reduziert sich die Versicherungssumme im Laufe der Vertragsdauer.
Diese Variante wird häufig zur Absicherung einer Baufinanzierung eingesetzt, da die Restschuld eines Darlehens ebenfalls im Laufe der Zeit sinkt.
Durch die niedrigere Versicherungssumme kann der Beitrag gegenüber einer konstanten Absicherung geringer ausfallen.
Bei einer Risikolebensversicherung auf verbundene Leben werden zwei Personen gemeinsam in einem Vertrag versichert.
Die Versicherungssumme wird beim ersten Todesfall ausgezahlt. Anschließend endet der Vertrag grundsätzlich.
Das kann beispielsweise für Ehepaare oder Geschäftspartner interessant sein. Allerdings besteht nach der Auszahlung kein Versicherungsschutz für die überlebende Person.
Deshalb kann es sinnvoll sein, auch zwei separate Risikolebensversicherungen miteinander zu vergleichen.
Eine Nachversicherungsgarantie ermöglicht es, die Versicherungssumme unter bestimmten Voraussetzungen später zu erhöhen, ohne erneut eine vollständige Gesundheitsprüfung durchführen zu müssen.
Solche Ereignisse können beispielsweise sein:
Welche Ereignisse und Erhöhungsgrenzen gelten, hängt vom jeweiligen Versicherungsvertrag ab.
Eine Verlängerungsoption ermöglicht es, die Laufzeit einer Risikolebensversicherung zu bestimmten Bedingungen später zu verlängern.
Das kann interessant sein, wenn sich die persönliche Lebenssituation verändert und weiterhin ein Todesfallschutz benötigt wird.
Ob eine Verlängerung ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich ist, hängt vom jeweiligen Tarif ab.
Ja. Vor Abschluss einer Risikolebensversicherung führt der Versicherer grundsätzlich eine Gesundheitsprüfung durch.
Dabei werden beispielsweise Vorerkrankungen, Behandlungen, Medikamente oder andere gesundheitliche Angaben abgefragt.
Die Fragen sollten vollständig und wahrheitsgemäß beantwortet werden. Falsche oder unvollständige Angaben können später zu Problemen bei der Leistung führen.
Vorerkrankungen führen nicht automatisch dazu, dass keine Risikolebensversicherung möglich ist.
Je nach Gesundheitszustand kann der Versicherer:
Die Risikoeinschätzung kann sich zwischen den Versicherern deutlich unterscheiden.
Bei einer anonymen Risikovoranfrage werden die Gesundheitsangaben zunächst ohne persönlichen Antrag bei verschiedenen Versicherern angefragt.
So kann vorab geprüft werden, wie die jeweiligen Versicherer den Gesundheitszustand bewerten.
Das kann insbesondere bei Vorerkrankungen sinnvoll sein. Erst wenn ein passendes Ergebnis vorliegt, kann anschließend ein offizieller Antrag gestellt werden.
Ein offizieller Antrag kann bei einer Ablehnung oder Erschwerung für spätere Versicherungsanfragen relevant sein.
Eine anonyme Risikovoranfrage ermöglicht dagegen zunächst eine unverbindliche Einschätzung verschiedener Versicherer.
Gerade bei komplexeren Krankheitsgeschichten kann es deshalb sinnvoll sein, vor einem Antrag zunächst die Annahmebedingungen verschiedener Gesellschaften zu prüfen.
Der Beitrag hängt unter anderem ab von:
Da die Risikolebensversicherung keinen Sparanteil enthält, können die Beiträge vergleichsweise niedrig sein. Die konkrete Prämie sollte anhand der persönlichen Daten und des gewünschten Versicherungsschutzes berechnet werden.
Die Auszahlung erfolgt grundsätzlich an die im Vertrag bezugsberechtigte Person.
Das können beispielsweise sein:
Die Wahl des Bezugsrechts sollte bewusst erfolgen, da sie insbesondere bei unverheirateten Paaren oder komplexeren Familienverhältnissen wichtig sein kann.
Die steuerliche Behandlung hängt unter anderem von der Vertragsgestaltung und dem Verhältnis zwischen versicherter und bezugsberechtigter Person ab.
Insbesondere die Erbschaftsteuer kann eine Rolle spielen. Bei höheren Versicherungssummen oder unverheirateten Paaren sollte die Gestaltung deshalb individuell geprüft werden.
Die Risikolebensversicherung dient ausschließlich der Absicherung des Todesfallrisikos.
Eine kapitalbildende Lebensversicherung kombiniert dagegen Todesfallschutz mit einem Spar- beziehungsweise Anlageelement.
Dadurch ist eine Risikolebensversicherung häufig günstiger, wenn ausschließlich eine finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen benötigt wird.
Das hängt vom jeweiligen Tarif ab. Verträge können beispielsweise Nachversicherungsmöglichkeiten oder Verlängerungsoptionen enthalten.
Bei wichtigen Veränderungen im Leben – etwa Heirat, Geburt eines Kindes, Immobilienkauf oder deutlicher Einkommenssteigerung – sollte geprüft werden, ob die bestehende Versicherungssumme und Laufzeit noch ausreichen.
Eine Risikolebensversicherung sollte grundsätzlich dann geprüft werden, wenn andere Personen finanziell vom eigenen Einkommen abhängig sind oder größere finanzielle Verpflichtungen bestehen.
Dazu gehören insbesondere Familiengründung, Immobilienkauf oder die Aufnahme größerer Kredite.
Da Alter und Gesundheitszustand Einfluss auf den Beitrag und die Versicherbarkeit haben, kann ein früher Abschluss vorteilhaft sein.
Nicht nur der Preis sollte bei der Auswahl berücksichtigt werden. Wichtig sind unter anderem:
Da sich Beiträge und Annahmebedingungen zwischen den Gesellschaften teilweise deutlich unterscheiden, kann ein Vergleich verschiedener Versicherer sinnvoll sein.

Frank Trautmann
Spezialist Risikolebensversicherung