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Vorerkrankungen? Wir finden in fast allen Fällen Versicherungsschutz.

Vorerkrankungen bedeuten nicht automatisch, dass eine private Kranken­ver­si­che­rung nicht möglich ist. Entscheidend ist, wie der jeweilige Versicherer die gesundheitliche Vorgeschichte bewertet.

Genau hier kommt die anonyme Risikovoranfrage ins Spiel. Dabei werden die relevanten Gesundheitsangaben zunächst anonymisiert an mehrere Versicherer übermittelt. Diese prüfen, ob und zu welchen Bedingungen eine Aufnahme möglich wäre – beispielsweise normal, mit Risikozuschlag oder mit bestimmten Leistungsausschlüssen.

Der große Vorteil: Es wird zunächst kein offizieller Versicherungsantrag gestellt. So lässt sich vorab herausfinden, welcher Versicherer das individuelle Risiko akzeptiert.

Gerade bei Vorerkrankungen sollte deshalb nicht einfach direkt ein Antrag gestellt werden. Eine Ablehnung oder Zurückstellung kann bei späteren Anträgen zu zusätzlichen Erklärungen führen.

Unser Tipp: Erst ver­gleichen und die Gesundheitshistorie über eine Risikovoranfrage prüfen lassen – danach den passenden Antrag stellen.

Große Unterschiede zwischen den Versicherern

Die Risikoprüfung kann von Gesellschaft zu Gesellschaft erheblich unterschiedlich ausfallen. Was ein Versicherer ablehnt, kann ein anderer Versicherer unter normalen Bedingungen oder mit nur einem kleinen Risikozuschlag annehmen.

Ein Beispiel aus der Praxis: Sechs Versicherer lehnten eine Anfrage aufgrund der gesundheitlichen Vorgeschichte ab – eine weitere Gesellschaft nahm den Kunden trotzdem an, sogar mit nur einem kleinen Risikozuschlag.

Genau deshalb sollte man sich bei Vorerkrankungen nicht mit der ersten Rückmeldung eines Versicherers zufriedengeben.

Die Erfahrung zeigt, meistens findet wir den passenden Versicherungsschutz!